Am Wochenende um den 14./15. März führte der Weg des Frauenachters vom RVB in Renngemeinschaft mit mehreren Berliner Vereinen zum Heineken Roeivierkamp nach Amsterdam. Bei dem „Rudervierkampf“ handelt es sich um ein Turnier, das über vier Distanzen ausgetragen wird. Von unserem Verein saßen Clara Freißmuth, Melissa Messow und Katrin Schwenke im Boot.
Neben dem Frauenachter stellte sich auch unser Niko von Reibnitz im Hellas-Männerachter der Herausforderung. Insbesondere auf der 250-Meter-Sprint-Distanz konnte die Männer-Mannschaft brillieren.
Am Sonnabend frühstückten wir in einem Café direkt im Zielbereich an der Amstel und konnten gespannt die ersten Rennen beobachten. Später ging es für uns selbst aufs Wasser.
Wir fuhren mit unserem geliehenen Achter die Strecke hinauf und warteten dann inmitten von hunderten anderen Achtern und Vierern darauf, dass es losging. Es war sehr beeindruckend, mittlerweile in der ländlichen Umgebung von Amsterdam, von so vielen anderen Booten umgeben zu sein.
Dann fing es an zu nieseln, aber der Regen nahmen immer mehr zu. Es schüttete und schließlich saßen wir alle bei Hagel in unseren Booten auf der Amstel und warteten auf den Start. Nett.
2500 Meter standen auf dem Plan. Glücklicherweise hatte sich das Wetter wieder beruhigt. Nach der ersten Distanz sammelten sich alle Boote wieder im Zielbereich, um anschließend 250-Meter-Sprints in die entgegengesetzte Richtung zu fahren. Immer zwei Boote nebeneinander. Ein herrliches Konzept!
Abends spürten wir die Anstrengung des Tages deutlich. Mit großem Hunger begaben wir uns noch zum „Fancy Dinner“ bei „De Hoop“. Hier trafen sich wieder zahlreiche Teams und es gab ein schmackhaftes Buffet.
Sonntagfrüh ging es dann direkt wieder auf die Amstel zur 5000-Meter-Langstrecke. Danach folgten eine Pause an Land, etwas Durcheinander sowie deutliche Verzögerungen bei der Startnummernausgabe seitens des Veranstalters, und dann ging es auf die abschließenden 750 Meter.
Die Kulisse war atemberaubend. Das Ufer war voll mit Publikum, die Stimmung einzigartig. Auch wenn wir in den vorherigen Rennen oft der erfahrenen Konkurrenz den Vortritt lassen mussten, lagen wir dann auf der 750-Meter-Strecke im Rennen gegen unsere direkten Konkurrentinnen deutlich vorn. Was für ein Happy End!
