Ende Oktober führte unser Weg nach Prag. Unser Frauenachter fand sich in der tschechischen Hauptstadt ein, um am 1. November an der Langstreckenregatta „Head of Prague“ teilzunehmen.
In ähnlicher Besatzung wie zuvor bei „Quer durch Berlin“ und dem „Wienerachter“ im Mai nahmen Clara Freißmuth, Olivia Reiter, Johanna Bäumer, Katrin Schwenke und Melissa Messow (Ersatz) vom RVB teil. Das Boot wurde in erprobter Renngemeinschaft komplettiert durch Lea Hafke (RV Empor), Marleen Hilgendorf und Amelie Dollar (beide Friedrichshagener RV), Lina Mitscherling (RC Rapid) und Steuerfrau Leia Drkosch (RC Tegel).
Unser Achter wurde freundlicher Weise auf dem Hänger der Rvg. Hellas-Titania transportiert. Hellas selbst war mit zwei Männerachtern in Renngemeinschaften dabei, wo auch unser Nikolaus v. Reibnitz mitfuhr.

Am Renntag führte uns die Strecke über 6,4 km auf der Moldau durch das Prager Stadtzentrum. Davon ca. 4 km flussab- und 2 km flussaufwärts.
Die Bedingungen waren angenehm. Ein sonniger Herbsttag, ruhiges Wasser, dazu das internationale Treiben auf dem Bootsplatz. Neben aller Anstrengung hat sich dieses Rennen einfach gut angefühlt und Spaß gemacht. Bei der Wende konnte wir an zwei Booten vorbeiziehen und Zeit gutmachen.

In dem hochkarätigen Feld mit mehreren Nationalteams landeten wir letztlich zeitgleich mit einem anderen Boot auf Platz 10 von 16. Mit dem Ergebnis und dem Rennverlauf sind wir zufrieden. Wir freuen uns, das Jahr so abschließen zu können und schmiegen Pläne für 2026.
